2026-1: Container
Am 05.07.2025 haben wir einen
Container für Dow-Bodié gepackt. Die Beladung fand auf dem Hof unseres
Vorstandsmitgliedes Matthias Raps statt.
Die anschließende Freigabe durch
den Zoll verlief ohne Probleme. Der Container wurde am ersten Werktag nach der
Beladung direkt zum Verschiffungshafen gefahren.
Helfer vor Ort waren: Bettina und
Matthias Raps, Christian Haack, Manuel Schimmer, Jörg Watzke, Marcus Weber und
Monika Böske. Aloys Böske hielt die Beladung mit der Kamera fest.
Mitgeschickt wurden: vier kleine
Inselphotovoltaikanlagen mit Zubehör für die Lehrerwohnungen und die Moschee, ein
termitensicheres Stromkabel, zwei Trinkwasserbehälter aus Edelstahl für den
Wasserturm, eine größere Menge Sanitärmaterial plus Werkzeuge für Reparatur und
Erweiterung der Sanitäranlagen, ein Hochdruckreiniger, eine Formatkreissäge mit
Zubehör für Schreinerarbeiten, eine neue Klapptafel für die Schule, eine
größere Menge Schulmaterial, eine neue Gyn-Liege für die Hebamme, neue Kittel
für die Angestellten des Gesundheitszentrums, Karteikarten, vier neue Reifen
für das Projektfahrzeug.
Hinzu kamen gebrauchte Waren: zwei
gebrauchte Fahrräder, Gehhilfen (Krücken), medizinisches Material,
Krankenhausbedarf, med. Einmalartikel, Einrichtungsgegenstände für
Gesundheitszentrum, Schultafel, gebrauchte Kleidung, eine größere Menge neuer Schuhe
(Geschenk), Wäsche, 19 gebrauchte Rollstühle, 2 Rollatoren, Schulmaterial,
Kindergartenmaterial, neue Sonnenbrillen (Geschenk), neue Lesebrillen
(Geschenk), Ultraschallgerät mit Zubehör, gynäkologisches Instrumentarium und
vieles mehr.
Die Fahrt des Containers dauerte wie gewohnt etwas 6 Wochen, doch danach kam eine echte Geduldsprobe auf uns alle zu. Die Ursachen der Verzögerungen lagen vor allem bei der Administration des Hafens und des Zolls in Conakry. Außerdem ist der Containerhafen von Conakry völlig überfüllt. Mitte Oktober kam unser Container endlich aus dem Hafen und wurde sofort Richtung Dow-Bodié transportiert. Das war eine große Herausforderung, denn die Straßen sind durch die sehr heftigen Regenfälle in völlig desolatem Zustand, sowohl die Asphaltstraßen als auch die Pisten. Wir sind sehr froh, dass es keinen Unfall gab und Menschen und Container nach zwei Tagen heil im Dorf ankamen.
Dort freute man sich auf die Ankunft des Containers. Enttäuschend war für die Bewohner des Dorfes, dass sich keinerlei Medikament auf dem Container befanden. Aber die Einfuhr von Medikamenten war ausdrücklich von den Behörden des Landes untersagt worden.
Fotos:
Beladen des Containers 40'HC.

